Seit 1991 organisiert das CERVIM den Internationalen Wettbewerb der Steillagenweine, womit es in erster Linie die Produkte des Bergweinbaus aufwerten und fördern will.
2007 hat man die 15. Veranstaltung des Wettbewerbs gefeiert, welche von der Einführung zahlreicher Neuheiten wie etwa der wertvollen Zusammenarbeit des Internationalen Önologenverbandes, der Neugestaltung von den Kategorien der zugelassenen Weine und der Verleihung von CERVIMS Sonderpreis gekennzeichnet war.
Die Preise des Internationalen Wettbewerbs der Bergweine sind folgendermaßen gegliedert:
- Ehrenauszeichnung: ex-aequo für die Weine mit der höchsten Punktezahl (maximal 30% der Weine aus jeder Kategorie), vorausgesetzt, dass sie mindestens 80 Hundertstel nach der Bewertungsmethode der "Union Internationale des Œnologues“ (Internationalen Vereinigung der Önologen) erreicht haben.
- Große Goldmedaille, Goldmedaille, Silbermedaille: für die 3 besten Weine jeder Kategorie, welche die höchste Punktezahl erhalten. Voraussetzung ist auch in diesem Fall das Erreichen von mindestens 80 Hundertsteln.
- Sonderpreis "CERVIM 2008“: für den Weinbaubetrieb jedes einzelnen Landes, der am besten abgeschnitten hat. Zusammengezählt werden die höchsten Punkte von drei Weinen, die drei verschiedenen Kategorien angehören. Auch in diesem Fall müssen die Weine mindestens 80 Hundertstel erreicht haben.
Ein anderes wichtiges Mittel zur Wissensvermittlung ist CERVIMS Zeitschrift "Viticoltura di Montagna", deren erstes Heft im Jahr 1990 herausgegeben wurde.
Es handelt sich um ein kostbares Informationsblatt für die gesamte internationale Gemeinschaft der Bergwinzer.
Die Inhalte von höchstem technisch-wissenschaftlichem Wert richten sich hauptsächlich an wissenschaftliche Forscher, Techniker, Verantwortliche der Weinbaupolitik Winzer und Fachleute.
2006 hat das CERVIM einen Dokumentarfilm mit dem Titel "Uomini Vigneti & Vini nella Viticoltura eroica" (Menschen, Weinberge und Weine im heroischen Weinbau) produziert, um jene typischen Gesten und Situationen der Bergleute vorzustellen, welche den "heldenhaften" Charakter des Bergweinbaus und die harte Menschenarbeit hervorheben. Diese Anstrengung dient nicht nur dem Weinbau, sondern sie trägt auch zum Erhalt der Umgebung und der Landschaft bei und wird fast nie richtig belohnt.
Die Landschaften von außerordentlichem Reiz, die zwischen Tradition und Erneuerung zu schweben scheinen, stellen einen unschätzbaren Reichtum dar, den unsere Generation auf gar keinen Fall verlieren darf.